hintergrund

Freitag, 27. April 2012

Ach, in Rom war ich ja auch!

Wölfin+ Romulus+ Remus

Ist ja auch erst 1 1/2 Monate her! :D
Anstelle von Tagesberichten möchte ich lieber einen Überblick geben und dann zwei, drei Orte zeigen, die mich besonders beeindruckt haben (Katzen, Gruften und Friedhöfe, welch Überraschung!).

Ich bin noch nicht häufig im Ausland gewesen- 3-5 mal wenn ich richtig zähle. Schon allein in dieser Hinsicht war Rom etwas besonderes. Insgesamt kann ich die Stadt jedem empfehlen, nur fahrt nicht in der Hauptsaison! Wir waren Anfang März dort. Insgesamt war es für eine Großstadt recht ruhig, aber an den typischen "Touri-Zielen" wimmelten nach meinem Geschmack schon zu viele Touries rum. Ich will mir nicht vorstellen, wie das an Ostern ist! PANIK!!!
4 Tage sind auch deutlich zu wenig- 4 Wochen wären angebrachter, meine Füße hätten allerdings keinen Tag länger überlebt. ;) Obwohl wir das sehr einfache und günstige UBahn-"Netz" (Es sind nur zwei Linien, man kann also eigentlich gar nichts falsch machen. Außer, sich von den Massen in die falsche Richtung drängen lassen. Oder sich die Tasche klauen lassen. Ist uns aber nicht passiert, also ist es quasi idiotensicher.) häufig genutzt haben, blieben noch genug Gewaltmärsche zu bewältigen.

Da müssen wir noch hin! Und dort! Und da!

Unser Hotel lag 5 Fußminuten von Bahnhof entfernt, direkt am UBahn-Knotenpunkt. Alle sehr freundlich und wenn man endlich geschnallt hat, dass "acqua calda" heißes Wasser ist, klappt es auch mit dem Frühstückstee. Entgegen jeglicher Panikmache kommt man in den Orten, die man als Tourist halt so besucht, überall auch wunderbar mit Englisch zurecht. Die Italiener wissen halt auch was gut für's Geschäft ist!

Statt jetzt die Bilder der Top-Sehenswürdigkeiten zu posten (da kann man auch googlen), möchte ich an dieser Stelle für Rom-Reisende und Hundefreunde eine kleine Buchempfehlung aussprechen. 
Vor einiger Zeit wanderte das Büchlein "Betty und Rita in Rom" in meine Hände. Eine wunderbare Bildergeschichte, wie zwei Hunde Rom unsicher machen und dabei auch (verbotener Weise) in Pantheon und Katakomben posieren. Ich habe nach dieser Reise jede Menge "Aha, da war ich auch!" Erlebnisse wenn ich mir das Buch anschaue. Bei Amazon bereits für 3,00 Euro erhältlich, eindeutig eine Kaufempfehlung!



Donnerstag, 26. April 2012

Pimp my Kissen!

Darf ich vorstellen, das ist Federleicht-Baby. Federleicht-Baby und ich haben uns nach einem frustrierenden Uni-Tag an das Projekt Kissen-aufmotzen gewagt.

Das Ding heißt übrigens wirklich so...

Grund: Vor einigen Jahren habe ich von meiner Mutter sechs wunderschöne Kissen mit Drachenmotiv bekommen. Ich bin allerdings kein Mensch für Deko-Kissen; Kissen werden bei mir geknautscht, gekuschelt, als Kopfkissen genutzt und - ganz wichtig - geworfen. Demnach müssen sie irgendwann das Innenleben einer Waschmaschine erkunden, denn auch Handwäsche hat ihre Grenzen. Folge:
Das war mal ein Drache!

Ja... Nun durfte endlich mein Aldi-T-Shirt-Transfer-Papier zum Einsatz kommen. Prinzip eigentlich ganz einfach: Folie spiegelverkehrt (wichtig!!!) bedrucken, Federleicht-Schatzi volle Kanne aufdrehen, sich auf das Bügeleisen legen und bügeln was das Zeug hält!
Als Thema habe ich wieder Drachen gewählt, die Motive habe ich mir aus dem Internet "geliehen", weshalb es hier nur das einzige Kissen mit einem selbst verbrochenen Bild zu sehen gibt. ;)
Gedruckt und zurecht geschnitten sieht der Spaß etwa so aus:
Gaaanz altes Aquarell von mir.

Als erstes habe ich den Fehler gemacht und die Anweisung ignoriert, in der eindeutig stand, dass man KEIN Bügelbrett benutzen soll, weil zu weich. Stimmt.
Plan B: Topfuntersetzer und auf dem Boden bügeln. Positiver Nebeneffekt: Mehr Druck möglich. :D
Folie abziehen, mit Antihaftpapier nachbügeln, fertig sind meine neuen Kissen. :)
Chibithulhu wahrt das Urheberrecht!

Bis zu diesem Zeitpunkt war ich noch recht angetan von den Ergebnisse. Die Folie ging gut ab, die Farben sind schön kräftig. Angeblich ist der Spaß auch bei 40°C waschbar, woran ich allerdings noch nicht so richtig glauben kann.

Als nächstes musste ein 3-Euro-Shirt herhalten- ich wollte schon lange eins mit einem Portal-Motiv! Aber es kam alles anders als ich wollte und ausgerechnet das letzte Bild zickte rum! Zu lang, zu kurz, zu heiß, zu viel oder zu wenig Druck- keine Ahnung, jedenfalls wollte das Papier mein Shirt nicht mehr verlassen.
Zum Thema "einfach abziehen"...

Grmpf. Nachdem ich den Stoff ordentlich auseinander gezogen habe ging wenigstens das Papier, aber auch die halbe Farbe ab. Na gut, bleibt es halt ein Nachthemd.
Der Kuchen ist ein Bild aus dem Internet, die Vorderseite habe ich selbst verbrochen, da das Logo nicht in einer ausreichenden Auflösung zu finden war. Der Barcode wurde mittels eines Generators erstellt und müsste, wenn ich Glück habe, für meinen Vornamen und mein Geburtsdatum stehen. ;)
Najaaa... nächstes wird besser!

Und zum Abschluss noch eine Kleinigkeit für meine Schwester:
Da sieht der Frechdachs so klein und niedlich aus!

Als nächstes möchte ich mal T-Shirts bleichen oder Stencils fabrizieren... Ich befürchte nämlich, dass die schönen Motive nicht viele Wäschen aushalten.

Freitag, 20. April 2012

Rekordverdächtige Schoko-Nuss-Cupcakes

Ein äußerst backbegabtes Familienmitglied hat vor kurzem die Schoko-Nuss-Cupcakes aus dem Büchlein "Cupcakes & Muffins: Klein, fein und unwiderstehlich" gebacken- ich habe schon viele leckere Muffins gegessen, aber die waren einfach nur WOAH!
Für sich alleine Cupcakes backen... so verfressen bin nicht einmal ich (aber viel fehlt nicht mehr!). Darum durfte der erste Besuch als Alibi herhalten, so dass ich als gute Gastgeberin, vollkommen unegoistisch, eine Ladung Cupcakes gebacken habe. :D

Lecker!
Für die, die diese Köstlichkeit nachbacken wollen, hier mein leicht abgewandeltes Rezept für Faule:

Muffins: 
Den Backofen auf 170°C (Ober-Unter-Hitze) vorheizen.
100 g Butter mit 50 g Zartbitterschokolade im Topf bei geringer Hitze schmelzen lassen, anschließend kurz abkühlen.
2 Eier trennen. Das Eigelb mit 80 g Zucker schaumig schlagen, 150 g geriebene Haselnüsse und die Butter-Schoki-Mischung unterrühren. Das Eiweiß steif schlagen, vorsichtig unterheben und den Teig auf 12 Muffinförmchen verteilen. Ca. 25 Minuten lang backen, auf einem Gitter abkühlen lassen (sonst schmilzt das Topping ;) ).

Topping:
100 g Mascarpone, 100 g Doppelrahmfrischkäse und 80 g Puderzucker gründlich verrühren. In einen Spritzbeutel mit passender Tülle umfüllen und möglichst dekorativ auf den Muffings verteilen. 
Am Schluss alles mit Haselnusskrokant und Schokodeko verzieren- dann fällt auch ein unglücklich verteiltes Topping nicht mehr auf. ;)

Warum für Faule? Fleißige Köche können die Schokolade im Wasserbad schmelzen (mache ich nie) und den Puderzucker sieben (mache ich nur bei Macarons).

Moderne Kunst

Von meiner positiven Gesinnung gegenüber den kleinen Tauschkarten habe ich ja schon berichtet. Nun gab es eine Aktion zum Thema "Modern Art", an der ich glücklicher Weise teilnehmen durfte. :)
Entstanden sind dabei vier Kärtchen- einmal der bunte Hund,  welcher im letzten Kakao-Post zu sehen war.

Außerdem:
1. Frau am Schreibtisch
Im Kunstunterricht haben wir uns "damals" mit dem Thema Kubismus auseinandergesetzt und ganz ehrlich- ich fand diese Stilrichtung dämlich. Ich konnte mit Bilder die aus Dreiecken und Quadraten bestehen einfach nichts anfangen. Trotzdem entschied ich mich in der Abiturprüfung, ein Bild in diesem Stil zu malen und wie man sieht, verfolgt mich der Kubismus bis heute. ;)
In dem Bild zu sehen sind: Eine Frau, ein Tisch, (m)eine Lampe, Stifte, eine Dose, ein Buch und eine Tasse. ;)



2. Die Straße entlang
Eine Karte zum Thema Surrealismus. Surrealismus bedeutet "über dem Realismus", die Bilder gehen ins Unwirkliche, sind aber nicht zwingend sehr abstrakt. Das Motorrad hat daher sowohl plastische, "realistisch" wirkende Elemente, wird aber nach außen hin durch die Flächen abstrakter und verschwimmt mit dem Hintergrund, einer Straße die es entlangrauscht.
Meine Maschine stand zwar Modell, sieht aber komplett anders aus. :D


3. Hommage an Frida Kahlo
Für die Karte habe ich mich von mehreren Werken Kahlos inspirieren, dabei aber noch meine eigenen Ideen mit einfließen lassen. Das Bild ist in Höhe des Mundes zweigeteilt: Der obere Teil zeigt eine geschmückte Frau mit wehendem Schal, der untere zeigt ihre Wunden, ihre Zerbrechlichkeit, der Schal wird zur Bandage, zur Schlinge. Während die Blau- und Rottöne oben in Form von Schmuck und weiblich-roten Lippen positiv wirken, stellen sie im Körper das Blut und die Kälte der Bänder (getötet@Scanner) dar.


 Vielleicht nicht jedermanns Geschmack, mir hat das Malen aber viel Spaß gemacht. :)

Mittwoch, 18. April 2012

Osterpralinen

Leicht verspätet, aber eigentlich sind Pralinen auch Jahreszeiten- und Anlass-unabhängig. Schokolade geht sowieso immer! ;)

Wenn sich die Gelegenheit ergibt, verschenke ich gerne selbstgemachte Pralinen. Vor einiger Zeit habe ich mir auch günstig Silikonformen, Besteck und ein Abtropfgitter ergattert, was aber zur Zeit noch unbenutzt im Schrank liegt.
Meine bisherigen Favoriten sind Amarettini-Pralinen nach diesem Rezept. Schnell, einfach, wenige Zutaten und super lecker! Mit dem einzigen Unterschied, dass ich nur 4 EL Kaffee, dafür aber noch 2 EL Amaretto hinzufüge. Ohne Überzug erinnern sie zugeben an die Hinterlassenschaften von Pflanzenfressern, aber ich hatte keine Zeit mehr für eine schöne Deko. ;)




Ebenfalls gab es als Ostergeschenk für meine Familie eine Schoko-Crossie-Variation. Diese entstehen immer Pi*Daumen: ca. 150g Schokolade schmelzen, eine Hand voll gehackter Nüsse und zwei Hände Cornflakes vorsichtig unterrühren, portionieren, abkühlen lassen, fertisch.



Und obwohl ich die Schokolade nie im Wasserbad, sondern immer böse im Topf schmelze, haben die Choco-Crossies einen schönen Glanz bekommen- Ätsch!

Guten Hunger!

Montag, 2. April 2012

Kakao Wiedereinstieg

Wie bereits erwähnt nehme ich seit 2007 an einem kleinen deutschen Projekt teil, in dem verschiedenen Zeichner kleine Kunstwerke miteinander tauschen. Sie entsprechen dem Konzept der ATC oder ACEO Karten und besitzen das exakte Format von 6,4*8,9 cm.
Um wieder ein wenig Übung zu bekommen sind die kleinen Karten jedenfalls genau das Richtige- und somit präsentiere ich die heute entstandenen Aquarelle:



Des Schulterdrachens Werke- warumdasganze?

Angefixt von Drachenbildern begann ich etwa im Jahr 2004 zu malen. Zunächst hauptsächlich Fantasy und Horrormotive, dann auch viele Tierporträts und abstrakteres. Der Kunst-LK verschönerte meine Schulzeit. 2007 fing ich an "Kakao Karten" zu zeichnen- kleine Bilder, die man mit anderen Künstlern tauscht. Ein schönes, produktives Hobby zum Abschalten, eine Anhäufung von Malkram sammelte sich an.

Von dann bis dann...

2009 gab es nur noch Mini-Karten. 2011 Abschluss Studium, Umzug, Beginn neues Studium, wieder Umzug, keine Bilder.

Und ganz ehrlich? Es reicht! Ich will dieses wunderbare Hobby nicht aufgeben und endlich wieder zeichnen, malen, fotografieren, scrappen und basteln. Vor fünf Jahren wollte ich unbedingt eine Homepage für meine Bilder haben, was aufgrund chronischer Faulheit aber nie zustande gekommen ist. ;)
Zur allgemeinen Selbstmotivation daher nun ein Blog. Hier findet sich in Zukunft alles, was mit selbstdefinierter Kreativität zu tun hat.
Fotos von Ausflügen und allgemeiner "das habe ich gerade gefuttert"-Kram sind weiterhin auf http://schulterdrache.blogspot.de/ zu sehen, während andere Fotos und Essen in Kombination mit dem Rezept hier landen.

Ich freue mich auf jeden Leser, Anregungen und Kritik! :)